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Mittwoch, 10. Februar: Schokosauce, dunkle Gänge und Lebenslust in Cholula

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Nach einem Tag Faulenzen ging es heute nach Cholula. Dieses kleine Universitätsstädtchen gehört zu Puebla und hat uns schon bei der Durchfahrt gefallen. Doch zunächst haben wir wieder eine Pyramide angeschaut. Die von Cholula ist ganz besonders. Sie ist fast komplett mit Gras überwachsen und auf ihrem obersten Plateau steht eine Kirche: Santuario de Nuestra Señora de los Remedios.   Die Christen haben einfach die Kirche auf die alten Tempel gesetzt, um ihre Macht zu demonstrieren. Vielleicht haben sie ja auch nicht gewusst, was unter dem Berg liegt. Die Möglichkeit gibt es auch. Bevor wir die steilen Stufen zur Kirche hoch gewandert sind, ging es erst einmal durch die Pyramide durch. In Teotihuacán ist ja nur Schutt im Inneren. Aber die Pirámide Tepanapa in Cholula ist ein mehrstöckiges Gewirr aus Gängen. 800 Meter davon sind für Besucher zugänglich. Nach der Kultur ging es auf den Zócalo von Cholula, den Marktplatz. Die Reiseamsel erweiterte ih...

Montag, 8. Februar: Teotihuacán

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Heute also dann endlich das erste Pyramidenklettern. Wir haben den Jetlag ausgenutzt und sind morgens um sechs losgestartet in das zwei Stunden Teotihuacán. Das ist Mexikos größte altertümliche Stadt und war die Hauptstadt des wahrscheinlich größten präkolumbischen Imperiums im Land. Schreibt der Lonely Planet. Und wir waren beeindruckt. Die Dimensionen sind riesig und das sieht man auf den Fotos ja leider nicht. Das ganze Areal ist sowieso schon riesig und je später der Tag, desto mehr fliegende Händler stehen überall rum. Der sehr lustige Amselonkel blieb wirklich überall stehen und verhandelte und schacherte und kaufte. So dass am Ende alle vom vielen Warten Sonnenbrand hatten. 25 Grad klingt ja erst mal gar nicht so viel. Aber wir bewegen uns ja hier immer zwischen 2000 und 3000 Höhenmeter und da ist die Kraft der Sonne nochmal ganz anders. Inzwischen schieben wir alles auf die Höhe: Die Kurzatmigkeit, die schnelle T...

Sonntag, 7. Februar: Von Heuschrecken, Karnevalisten und Tacos

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Der Tag war heute zumindest für den weiblichen Familienteil früh beendet. Um 4 Uhr meldete sich die Zeitverschiebung. Aber nach drei Stunden friedlichen Gesangs-Medleys der Amsel in ihrem Bett, ist zumindest sie wieder eingeschlafen. Unser männliches Familienoberhaupt scheint sowas wie Jetlag in seinem Organismus nicht vorgesehen zu haben... Nach dem Frühstück ging es los nach Puebla. Und bereits auf dem Zócalo (so heißt der Platz im Zentrum der Innenstadt, auf dem das Leben spielt) trafen wir Luís, einen Arbeitskollegen des Amselonkels. Waschechter Mexikaner - zwar aus Acapulco und nicht aus Puebla - aber bei unserem Rundgang durch die Stadt erwies er sich als unübertroffener Reiseführer, der uns die Stadt noch mal ganz anders nahegebracht hat.  Kreuz und quer spazierten wir durch die Straßen dieser wirklich schönen Stadt und ich war jede Minute positiver überrascht, wie freundlich, aufgeräumt und zugänglich die Stadt ist. Da habe ich eine große Portion Ängste und Sorgen, ...

Samstag, 6. Februar 2016: Akklimatisation in Puebla

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Nach zwölf Stunden Flug, mit sieben Stunden Zeitverschiebung und damit für uns mitten in der Nacht (Ortszeit war es 19 Uhr) sind wir gestern in Mexiko-City angekommen. Und dann mussten wir noch zweieinhalb Stunden durch den Berufsverkehr der Metropole fahren. Endlich sind wir danach in Puebla angekommen - die erste Woche in Mexiko verbringen wir beim Amselonkel. Und der lebt in Puebla in einem angeschotteten Viertel. Mit Schlagbäumen und Security, hohen Zäunen und Mauern. Das mag sicher sein, ist aber auch ein bisschen seltsam, so abgeschottet zu leben. Aber schön ist es hier schon. Nach einer guten und erholsamen Nacht sind wir heute Morgen bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen aufgewacht. Und haben gleich mal die kurze Hose angezogen... 25 Grad sind hervorragend, um dem Winterblues ein bisschen zu entfliehen. Und weil wir unseren Urlaub entspannt angehen, haben wir heute nichts anderes gemacht als Spielplätze auszuprobieren, einkaufen zu gehen, in der Sonne zu sitze...

Freitag, 5. Februar 2016: Los geht's!

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Heute Morgen um sieben Uhr fing unsere große Reise an. Mittlerweile sind wir reibungslos in Frankfurt angekommen, wo es um 13:35 Uhr weitergeht. Die kleine Amsel, die bisher die angenehmste und fröhlichste Reisebegleitung war, die man sich vorstellen kann, nutzt die Umsteigezeit für ein kleines Mittagsschläfchen. Am Gate sitzen schon ein paar Menschen rum, die so aussehen, als ob sie in Mexiko leben und erste Brocken Spanisch sind zu hören. Und plötzlich ist sie da, die große Reisefreude. Mexiko, wir kommen! Los geht's! Morgens am Münchner Flughafen Copyright: Lena Herrmann

Donnerstag, 4. Februar 2016: Morgen geht es los...

Morgen machen wir uns auf den Weg ins schöne Mexiko - die Vorbereitungen waren dann doch ein bisschen anstrengender als geplant: Der Amselopa hat Mittel und Wege gefunden, damit die Amseloma daheim bleibt und ihn pflegt. Also musste umgebucht und storniert, ausgepackt und organisiert werden. Dann kam die Sache mit dem Zika-Virus, der auch in Mexiko sein Unwesen treibt. Und am Ende dann hatten erst die kleine Amsel und dann ihre Eltern eine dicke fette Erkältung. Hatschi. Bei all dem Stress mussten wir uns ab und zu in Erinnerung rufen, was uns alles Schönes in Mexiko erwartet: Wir werden ganz viel Zeit für uns drei haben und einfach nicht die Tage zählen oder auf die Uhr schauen Wir werden vor Vergnügen "nackig'" schreien, wenn wir leicht bekleidet durch die Gegend flitzen und wir werden keine Angst vor kalten Füßen oder einer Erkältung haben müssen Wir werden mit großen staunenden Augen durch ein Land spazieren, das wir nicht kennen und von dem wir uns jetzt noch...

Mittwoch, 20. Januar 2016: Noch 15 Tage bis Mexiko

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Es geht wieder los! Etwas mehr als ein Jahr ist vergangen, seit wir wieder aus Neuseeland zurück sind. Und schon startet die nächste große weiter Reise. Wir packen unsere Koffer und fliegen mit unserer kleinen Reiseamsel los. Diesmal nach Mexiko! Anfang Februar geht es los: Mexiko wir kommen! Eigentlich stand das Land so gar nicht auf unserer Agenda. Aber dann hat die zeitweilige Auswanderung eines Familienmitglieds Mexiko in unseren Fokus gerückt. Und dennoch sind wir aufgeregt. So harmlos wie Neuseeland ist Mexiko nicht. Also haben wir uns entschieden, nicht noch zusätzlich viel Aufregung in die Reise zu bringen und konzentrieren unsere Reiseroute sehr. Zum einen auf Puebla, wo wir erst einmal eine Woche zu Besuch sein werden. Und dann fliegen wir nach Cancún. Die Halbinsel in der Karibik ist touristisch gut erschlossen. Wir sind mit dem Mietwagen unterwegs und schlafen in Hotels.  Und: Wir haben noch jemanden im Gepäck: Zur Reiseamsel und ihren Eltern kommt noch die ...