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Sunshine Coast/Powell River/Willingdon Beach Campsite - Das süße Nichtstun

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Heute ein ganz entspannter Tag. Nur 30 Minuten fuhren wir heute nach Powell River, nach dem wir nach dem Frühstück noch den kurzen, aber wahnsinnig hübschen Mermaid Trail gegangen sind, der kurz nach dem Campingplatz beginnt. Auch die Reiseamsel war wieder munter und vermutlich hat der Name der kleinen Wanderung in ihr ungeahnte Kräfte freigesetzt, denn nach Einhörnern sind Meerjungfrauen bei ihr hoch im Kurs. Mermaid Cove Lena Herrmann Leider keine Meerjungfrau in Sicht Lena Herrmann Angekommen in Powell River auf dem Willingdon Beach Campingplatz haben wir den Tag wunderbar mit Wäschewaschen, Internet genießen, den Strand bei Ebbe durchkämmen, Burger grillen und endlich mal wieder duschen verbracht. Jetzt sitzen wir zwar schon wieder am Lagerfeuer und der schöne Shampoo-Duft ist dahin, aber der lockt hier auch die Bären an und daher darf man gar nicht duften. Wir passen uns also hervorragend an. Der Campingplatz ist hübsch, direkt am Meer gelegen, mit einem to...

Sunshine Coast/Saltery Bay Provincial Park - Tag der Verletzten

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Der Tag fing wundervoll an - mit einem Bad im Klein Lake, der bei einer geschätzten Außentemperatur von 15 Grad morgens wärmer war als die Luft draußen. Also sind die kleine Reiseamsel und ihr Vater eine Runde in den See gehüpft. Ich war gestern schon zwischen Seerosen und Wasserschildkröten schwimmen und habe mit dem Reisespatz dem Treiben vom Steg aus zugeschaut und Bademantel und Handtücher gereicht.  Da war die Reiseamsel noch skeptisch Lena Herrmann Fünf Minuten später war sie drin Lena Herrmann Nach dem Frühstück ging es dann ein paar Kilometer zu den Skookumchuck Rapids. Das sind so eine Art Stromschnellen. Aber was für welche!!! Das Meerwasser wird hier durch eine sehr enge Stelle des Fjords gepresst und wenn die Gezeiten sehr extrem sind, so wie gerade, weil der Mond so günstig steht, dann sind die Unterschiede zwischen Ebbe und Flut an dieser Stelle mehr als zwei Meter. Und wenn man den Moment der tiefsten Ebbe oder höchsten Flut abpasst, dann steht man ...

Sunshine Coast/Ruby Lake/Klein Lake Recreation Site - Ask the locals

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Es ist eine Regel, die wohl für jede Reise gilt, die wir in Neuseeland verinnerlicht haben und hier weiter pflegen: Ask the locals - frage die Einheimischen, wo es den schönsten Strand, die netteste Bar, den hübschesten Übernachtungsspot gibt und du wirst Ecken entdecken, die in keinem Reiseführer stehen. Ganz abgesehen davon steht über die Sunshine Coast, die wir gerade entlang fahren in keinem unserer drei Reiseführer etwas. Auch deshalb führte heute Morgen unser erster Weg in die Touristeninformation. Dort gab es Internet für den Amselvater und wertvolle Hinweise.  Aufgrund dieser Tipps haben wir zum ersten Mal die Reiseplanung über den Haufen geworfen, was nicht so dramatisch ist, weil wir hier an der Sunshine Coast nichts reserviert haben. Zudem haben wir ein paar Tage wirklich Zeit für einen überschaubaren Küstenabschnitt.  Es ging also an den Ruby Lake zum Baden, denn das Wetter ist immer noch wundervoll sonnig und warm mit rund 25 Grad. Der See überraschte uns...

Sunshine Coast/Porpoise Bay - Kleine IT-Krise

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Nach dem Frühstück in der Sonne und einem ersten Dumpen (so nennt man es, wenn man sein Abwasser los wird) sind wir eine halbe Stunde zur Horseshoe Bay gefahren, wo wir die einstündige Fährfahrt Richtung Sunshine Coast angetreten sind. Die Sunshine Coast ist noch Festland, aber durch die zerklüftete Küstenlinie ergibt eine Fähre durchaus Sinn.  Von Horseshoe Bay an die Sunshine Coast, die ihrem Namen alle Ehre macht Lena Herrmann Kaum angekommen bei schönsten Sonnenschein in der beschaulichen Gegend, die von Touristen eher wenig besucht wird, bahnten sich dunkle Gewitterwolken an. Denn die Apps, die uns auch ohne Internetverbindung den Weg weisen sollten, versagten aus unerfindlichen Gründen ihren Dienst. Auf der ToDo-Liste für morgen steht daher: Sofort einen Ort anfahren, an dem es Wifi gibt und das Problem beheben. Als wir auf dem Campingplatz im Porpoise Bay Provincial Park ankommen, scheint die Sonne jedoch so kräftig vom Himmel, dass die Sorgenwolken schnell...

Lynn Canyon Park und Porteau Cove - Sommerglück

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Das Wetter versüßt uns den Urlaubsanfang sehr. Auch heute strahlt die Sonne vom Himmel. Morgens ist es frisch, aber mit langer Hose und Pulli geht das Frühstück draußen gut. Schön ist es, das Wetter und die Temperaturen direkt nach dem Aufstehen so unmittelbar zu spüren. Die Kinder haben heute schon bis sechs Uhr geschlafen, langsam kommen wir hier in der Zeit an. Nur das Schlafdefizit der vergangenen Tage und Nächte macht sich noch etwas bemerkbar. Und so schlafen die Vogelkinder auf der Rückbank in ihren Sitzen, als wir uns gegen halb zehn auf den Weg machen. Porteau Cove heißt unser heutiges Ziel am Meer. Unterwegs wollen wir noch einen Stop im Lynn Canyon Park einlegen. Den Lynn Canyon Park steuern wir vor allem wegen der Suspension Bridge an, einer Hängebrücke über einen tosenden Gebirgsbach. Und ja, sie ist mehr als spannend. Was vielleicht auch an den vielen Asiaten liegt, die mit uns die schwankende Konstruktion überqueren. Dadurch kommt es zu einem ziemlichen Gedränge auf...

Golden Ears Provincial Park/Lake Alouette - Angekommen

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Jetzt sind wir dort, wo wir hin wollten: Mit dem Camper mittendrin im kanadischen Wald. Noch nicht so wirklich einsam, denn erstens sind wir nur ca eine Autostunde von Vancouver entfernt und zweitens ist Wochenende und das nutzen ganz viele Kanadier, um ihr Zelt ins Auto zu schmeißen und raus in die Natur zu fahren. Der Campingplatz ist jedenfalls bis auf den letzten Platz gefüllt. Das wissen wir aber nur, weil ein Schild am Eingang das verkündet hat. Campingplatz in Kanada heißt (zumindest, wenn es ein staatlicher und kein privater Platz ist: Jeder hat eine kleine Parkbucht, auf der er sein Zelt oder den Camper abstellt. Der Nachbar ist rund 25 Meter entfernt, dazwischen sind Bäume und Untergehölz.  Am Eingang registrieren wir uns beim Ranger und kaufen ein Bündel Feuerholz. Als der Ranger erfährt, dass wir Neulinge sind, steckt er uns noch zwei mit Anzünder getränkte Hölzchen zu, mit denen das Feuer machen leichter geht. Jeder Platz hat einen Tisch mit zwe...

Vancouver: Aufgewacht

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Es ist halb vier Uhr morgens Ortszeit und ich habe den kleinen Reisevögeln erlaubt, aus dem Nest zu krabbeln. Jetlag, dagegen gibt es keine Argumente. Immerhin haben alle sechs Stunden geschlafen, das ist ja schon mal was. Jetzt wird erstmal gebrotzeitet, während der Amselvater mit Augenmaske und Ohrstöpsel noch ein bisschen schlafen kann. Ein Phänomen! Picknick auf dem Hotelboden mitten in der Nacht. Lena Herrmann Ich selbst bin auch wach, insofern ist das kein großer Schmerz, gerade auf den Sonnenaufgang zu warten. Im Flieger habe ich bereits ein bisschen vorgeschlafen - weil unsere Kinder die entspanntesten Kinder des gesamten Flugs waren und nach ein paar Stunden geschlafen haben. Der Kleine ins einem eingehängten Bettchen, in das er gerade noch so reingepasst hat. Und die Große drunter auf dem Boden. Drumherum: Babygeschrei, der Service der Flugbegleiter, meine Füße... Alles egal. Es war kaum möglich, sie kurz vor der Landung wach zu bekommen. Meine Theorie: An der Entspann...